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Detecon Alumni heute

#WasMachtEigentlich Tim Dörflinger?

Detecon Alumnus Tim Dörflinger
Detecon-Alumnus Tim Dörflinger

Von wann bis wann hast du bei der Detecon gearbeitet? In welcher Funktion?

Ich bin im Juli 2010 aus der Forschungs- und Entwicklungseinheit der Deutschen Telekom, den Telekom Laboratories in Berlin, zur Detecon gekommen und war bis Dezember 2015 Teil des Teams. Ich habe als Consultant in der Strategy Practice mit Schwerpunkt auf Product Innovation gestartet, wechselte dann aber 2012 als Senior Consultant in das Wholesale und Regulierungsteam des International Telco Clusters. Von 2012 bis zu meinem Verlassen der Detecon Ende 2015 war ich ausschließlich in Auslandsprojekten tätig und habe als Mitglied des lokalen Teams im Office for Central and Southern Africa (CASA) in dieser Zeit auch in Johannesburg / Südafrika gelebt. Ich habe die Detecon als Managing Consultant verlassen und war im Anschluss weitere 2.5 Jahre im Consulting bei Accenture Strategy als Senior Manager tätig, bevor ich meine jetzige Rolle bei DHL angetreten habe


Was waren deine spannendsten Detecon-Momente?

Diese Frage zu beantworten fällt mir wirklich schwer, da fast alle meiner Projekte spannend und außergewöhnlich waren. Hier meine Top 3:

1.    Marktliberalisierung in Myanmar: Ich habe als Projektleiter mit einem ein Team von 13 Consultants für ca. 6 Monate in Yangon eine japanische Investmentfirma beraten, die über ein Joint Venture mit der staatlichen Telefongesellschaft von Myanmar den burmesischen Markt erschließen wollte, nachdem die Regulierungsbehörde zusätzliche Lizenzen für Mobilfunkanbieter vergeben und dadurch den Markt geöffnet hatte.

2.    Studie zum Breitbandausbau in 25 afrikanischen Ländern: Wir haben mit einem Team von 8 Consultants für 6 Monate eine Analyse für die Afrikanische Union durchgeführt, um Fördergelder für den Ausbau eines pan-afrikanischen Breitbandnetzwerks aus Glasfaser zu beantragen. Im Rahmen des Projekts haben wir alle 25 Länder besucht, um dort die Regulierungsbehörden, Ministerien für ICT und Vertreter der Telco Operator zu interviewen. Mich hat es in Länder verschlagen, in die ich sonst vermutlich beruflich nie gekommen wäre: Nigeria, Guinea-Bissau, Äquatorial-Guinea, Senegal, Mozambique, Angola, Sao Tomé e Principe

3.    Restrukturierung eines Telco-Operators in Angola: Ich war für insg. 15 Monate Teil eines 30-köpfigen Berater-Teams in Luanda, Angola, und habe im Kontext der Restrukturierung des Kunden die Produktentwicklungs-Abteilung unterstützt. Wir haben dort neue Breitbandprodukte entwickelt, tarifiert und gemeinsam mit dem Marketing Team gelaunched und die Sales Performance analysiert

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich bei der Detecon unglaublich viel gelernt habe und jedes Projekt für sich einzigartig war. Ich habe in 5.5 Jahren Detecon kein einziges Thema zweimal gemacht.



Bei welchem Unternehmen arbeitest du heute? Was ist dort dein Hauptaufgabenfeld?

Ich arbeite seit Juli 2018 bei der DHL Supply Chain in Bonn und bin als Senior Account Director für Strategie, Geschäftsentwicklung, Account Management und Innovationsprogramme global für 2 unserer Top 50 globalen Kunden verantwortlich, mit denen wir als DPDHL Group insg. ca. 200 Mio. € an Umsatz generieren, einen globalen Telco-Player und einen globalen Retail Champion. Als DHL betreiben wir für beide Kunden weltweit über 50 Lager-Standorte in 15 Ländern und kümmern uns um Warehousing, managed Transport und value added Services. Um es etwas konkreter zu machen: Wir stellen so beispielsweise die Logistik für den kompletten Mobilfunkausbau unseres Kunden in Indien und lagern und transportieren Mobilfunkantennen, Satellitenschüsseln, Stromgeneratoren und Kabeltrommeln mit Glasfaser direkt bis zur Deployment Site. Die Konfiguration und der Versand von Mobiltelefonen und Tablets ist ebenfalls Teil unseres Service Portfolios. Ich reise immer noch viel, im Vergleich zur Detecon ist es jedoch deutlich weniger geworden. Im Durchschnitt bin ich eine Woche pro Monat im Ausland. In den letzten 12 Monaten war ich für die DHL beruflich in Indien, Südafrika, Italien, Dänemark, UK und Spanien.  Bis Ende des Jahres stehen noch Reisen in die USA, Brasilien, Mexiko und Japan an.



Was hast du bei Detecon besonders geschätzt und was vermisst du aus der „alten Zeit“?

Den internationalen Spirit, die wirklich einzigartigen Projekte und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen waren toll. Manchmal vermisse ich die Vielfalt an Themen und die Herausforderung, sich alle 3-6 Monate in ein komplett neues Thema einarbeiten zu können.

 

In welchen drei Hashtags beschreibst du die Detecon?

1. #telcoexperts

2.  #internationalconsulting

3. #awesometeam

 

Vielen Dank für das Interview, Tim!

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